II. AH des SV Adler Dellbrück 1922 e.V.

Spiel 09.03.2019

SV Westhoven - II. AH 3:1 (2:0)

Klein

Gratzla        Annas        Selbach   Rath

Sladek      Bäcker

Dumm         Baumann        Meinhardt

Sv. Müller


Backoff
Behnke (1)
St. Müller

C: St. Müller

Der SV Westhoven erweist sich von Anfang an als eine sehr laufstarke Mannschaft und setzt die Adler in der ersten Halbzeit bereits in der eigenen Hälfte unter Druck. So hat der tief stehende Gast mangels Anspielstationen kaum Zeit und Raum zum Spielaufbau, frühe Ballverluste beschwören sogleich Torgefahr herauf. Hier hätte vielleicht ein Herausrücken der gesamten Mannschaft und der eine oder andere lange Abschlag gut getan. Nach einem Missverständnis zwischen Superhai und Markus Dumm springt der Ball einem Westhovener vor die Füße, Pass nach innen, aus 20 Metern direkt abgezogen, Ball leicht abgefälscht, unhaltbar flach neben dem Pfosten drin, 1-0 nach einer Viertelstunde. Zehn Minuten später übersieht Andreas Bäcker einen gegnerischen Stürmer, der seinen Rückpass zum Keeper mühelos erlaufen kann und völlig alleine vor Erik Klein auftaucht. Erik kann den ersten Schuss noch abwehren, kommt dann aber nicht mehr schnell genug auf die Beine, so dass der Nachschuss sitzt: 2-0. Obwohl sich die Partie weitgehend in der Adler-Hälfte abspielt, bleiben größere Chancen der Gastgeber Mangelware, hingegen hat der fleißige, im Sturm aber häufig auf sich allein gestellte Sven Müller bei den wenigen Konteransätzen zwei hervorragende. Chancen. Einmal scheitert er am glänzend reagierenden Keeper, beim zweiten Versuch überlupft er diesen in gewohnter Manier, dieses Mal aber leider auch den Querbalken.
 
In Halbzeit zwei kommen Coach Stephan Müller, Stefan Backoff und Konstantin Behnke für Thorsten Meinhardt, den heute mitunter überfordert wirkenden Superhai und den angeschlagenen Manuel Sladek. Der Westhovener Druck ist nicht mehr so stark, das Spiel insgesamt offener. Es gibt Halbchancen hüben wie drüben, ein Ballverlust im zentralen Mittelfeld führt dann zum vorentscheidenden 3-0. Der Schuss wird zwar erneut abgefälscht, schlägt aber halbhoch mittig im Tor ein, der einzige Treffer, der nicht ganz unhaltbar scheint. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff dann zumindest der Ehrentreffer. Wieder ist Sven Müller frei durch, sein Schuss wird abgewehrt, Konstantin Behnke nimmt den Abpraller aus halblinker Position und knallt ihn volley ins lange Eck. Der schönste Treffer des Tages als kleines Trostpflästerchen, als Trostwässerchen lässt uns der Gastgeber freundlicherweise an seinem Fässchen teilhaben.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 30.03.2019

II. AH - SC Holweide 2:1 (0:0)

Frömbgen

St. Müller       Theissen (1)       Sladek

Dumm      Juchem (1)

Luongo         Behnke        Hoffmann

                  Haarhausen

Fragel          


Gratzla
Pickartz
Ebert
Lochten
Sieberg

C: Sieberg
S: Gibki

Mit einer überzeugenden Leistung gegen den Ortsnachbarn aus Holweide setzten die Adler ihren positiven Trend aus den letzten Wochen fort. Dabei sah es zunächst nicht zwingend danach aus. Coach Dirk Sieberg hatte vor der Partie einige Umstellungen vorgenommen, und Rainer Haarhausen in die hängende Spitze verfrachtet, die dem Spieler so gar nicht lag. Der hätte allerdings einen so gebrauchten Tag, das er auf keiner Position heute seine Leistung abrufen hätte können. Dafür war aber der Wechsel von Markus Dumm auf die 6er Position sehr erfolgreich, konnte dieser doch seine spielerischen und kämpferischen Qualitäten besser zeigen als auf seiner gewohnten Aussenposition.
Trotzdem lief das Spiel in Halbzeit mehr oder weniger an den Adlern vorbei, sodass man mit einem 0:0 zur Halbzeit gut bedient war.
Coach Sieberg mahnte in der Pause, das man doch etwas leidenschaftlicher zur Sache gehen sollte, und machte zu wenig Selbstvertrauen und Kampfbereitschaft bei den Adlern aus. An die Offensive gewandt meinte Sieberg man solle sich auch mal trauen in den Strafraum zu gehen anstatt den Ball zu vertendeln.

Kurz nach Wiederbeginn setzte dann Gerhard Hoffmann genau das um. Er spielte einen Gegner aus, und würde dann im 16er unsanft von den Beinen geholt. Den berechtigten Strafstoß verwandelte Detlev Thießen souverän.
Nun waren die Platzherren deutlich besser im Spiel. Chancen auf beiden Seiten, wobei die Gäste mit ihrem überragenden 10er immer noch einen Tick gefährlicher schienen. Mitten in die Angriffsbemühungen der Gäste schaltete sich dann Stephan Juchem ein. Der Mittelfeldmotor mit dem Laufpensum eines Marathonläufer bewies in der 55. Minute, das er auch einen feinen Fuß hat, und schloss einen von der Holweider Abwehr schlecht geklärten Ball aus 17 m überlegt mit dem Aussenrist zum umjubelten 2:0 für die Hausherren ab.
Die restlichen 15 Minuten dann gehörten den Holweidern. Zunächst das 1:2 durch besagten 10er. Dann verhinderte zweimal Keeper Jörg Frömbgen den Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluss dann ein Holweider in abseitsverdächtiger Position alleine vor Frömbgen. Anstatt es selbst zu versuchen schiebt er nochmal rüber auf seinen Mitspieler. Dieser dann jedoch deutlich im Abseits, so dass die Adler nach dem Abpfiff einen insgesamt glücklichen, aber aufgrund der Steigerung in der Schlusshälfte einen nicht unverdienten Derbysieg einfahren konnten. Was gibt es Schöneres?

(Bericht: R. Haarhausen)

Spiel 09.03.2019

ESV Olympia Köln - II. AH 3:5 (2:2)

Frömbgen

Gratzla        Sv. Müller       Theissen (1)

Juchem (2)      Sladek

Dumm         Baumann        Hoffmann

Fragel      Pickartz (2)


Klein
Backoff

C: Theissen

Ähnlich turbulent wie die Ansetzung des Spiels, Absage Freitagnachmittag, Trainingsabfrage Freitagabend, dann doch Spielansetzung wenige Minuten später dank des unermüdlichen Einsatzes von Günter Marqua, verlief die Kaderzusammenstellung. Hatten unter der Woche zunächst 16 Mann ihr Kommen in Aussicht gestellt, fanden sich letztlich nur 12 Spieler (inclusive des Coaches Detlef Theissen) am gegnerischen Platz ein, darunter Stephan Pickartz, der nach langer Krankheit zwei Tage zuvor erstmals wieder etwas gejoggt war und schon vor dem Anpfiff über heftigen Muskelkater klagte. Vielleicht war dies der Grund dafür, dass er sich in der Folgezeit darauf konzentrieren sollte, einfach zur rechten Zeit am rechten Ort zu stehen, doch dazu später mehr. Stefan Backoff wollte zunächst zur Halbzeit nachkommen, sagte dann während der ersten Halbzeit ganz ab, und flog dann Mitte der zweiten Hälfte doch noch ein, nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass Alfred Baumann verletzungsbedingt noch vor dem Wiederanpfiff die Segel gestrichen hatte.

Ereignisreich (wenn auch eher niveauarm) war auch das Spiel selbst mit 8 Toren, 3 Alu-Treffern, 2 verschossenen Elfmetern und jeder Menge weiterer Chancen hüben wie drüben. Insofern erinnerte die Partie ein wenig an das Wildwest-Spiel letztes Jahr in Flittard, wieder suchten beide Mannschaften ihr Heil vorwiegend in der Offensive und vernachlässigten die Rückwärtsbewegung. Beim 1-0 waren einmal ausnahmsweise genügend Leute hinten. Unsere linke Abwehrseite wurde überlaufen, der einzige Olympia-Spieler weit und breit setzte sich gegen 4 Adler-Träger durch und netzte locker ein. Schön herausgespielt dann der postwendende Ausgleich durch Detlev Theissen nach Doppelpass mit Alfred Baumann, der Ball schlug aus 20 Metern unhaltbar oben links ein. Anschließend verursachte Markus Dumm mit einer ungestümen Aktion einen Elfmeter, Jörg Frömbgen reagierte glänzend und konnte den allerdings nicht sonderlich platziert geschossenen Ball sogar festhalten. Durchatmen bei einem Pfostenschuss von Olympia, dann das 1-2 durch Stephan Juchem, der lange nach einer Anspielstation suchte und nach dem Motto, wenn du nicht weißt wohin mit dem Ball, dann schieß ihn einfach ins Tor, von halblinks mit der Picke ins lange Eck einnetzte.     

Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag weiter. Das 2-2 resultierte aus einem Nachschuss, nachdem unserem Keeper der allerdings stramm geschossene Weitschuss von der Brust abgeprallt war. Und dann kam, wie bereits angedeutet, die große Stunde von Stephan Pickartz. Zwei fast identische Angriffe über rechts, zunächst läuft Markus Dumm bis zur Grundlinie durch und flankt flach, scharf und präzise nach innen, wenige Minuten später gelingt Stephan Juchem das Gleiche, jedes Mal steht Picke goldrichtig und kann die Kugel aus kürzester Distanz über die Linie drücken. Dazwischen fiel noch der Anschlusstreffer zum 3-4 aus stark abseitsverdächtiger Position. In der Schlussphase trafen Sven Müller und Stephan Juchem noch jeweils den Pfosten, nach einem guten Zusammenspiel der beiden erzielte Stephan Juchem anschließend den Treffer zum 3-5. Nach einem Foul an Gerd Hoffmann kam Superhai mit dem Abpfiff dazu, seine Wette zu erfüllen. Immerhin erreichte sein "Schuss" das Tor aus eigener Kraft, der Keeper hat jedoch wenig Mühe, den ebenfalls zu unplatziert geschossenen Ball zur Seite abzuwehren.

Wegen der bekannten Konsequenzen, sprich der doppelten Menge Kölsch, nahmen es alle mit Humor, bis auf den Schützen, der sich am liebsten in einem Mauseloch verkrochen hätte.

(Bericht: B. Gratzla)

Spiel 09.03.2019

II. AH - Dünnwalder SC 3:0 (0:0)

Frömbgen

Gratzla        D. Annas       Selbach     Sladek

F. Schellenberg      Juchem

T. Schellenberg (1)       Sv. Müller (1)

Fragel      Gül


N. Annas (1)
Lauderbach
(Lochten)
St. Müller
Sieberg)

C: St. Müller
S: Ebert

So sieht Wiedergutmachung aus: In einem Spiel, das aber auch gar nichts mit dem Grottenkick der Vorwoche zu tun hatte, siegten die Adler nach grossartigem Spiel verdient mit 3:0.

Dabei war der Gegner ähnlich spielstark wie die Kalker Borussen, ebenso lauffreudig mit ebenso guter und schneller Offensive. Der Unterschied lag darin, das heute jeder Adler Laufbereitschaft und Einsatzwillen zeigte. Was dies bedeutete sah man schon in der ersten Hälfte: sichere Defensive mit einem glänzend disponierten Bernhard Gratzla und einem ebenso souveränen Abwehrtrio Sladek/ Annas / Selbach. Mit Fragel und Tekin schaffte man es auch, immer wieder für Gefahr vor dem SC - Tor zu sorgen. Alles in Allem sah das sehr diszipliniert und überlegt aus, sodaß zur Pause ein leistungsgerechtes Unentschieden gegen die wie immer starken Dünnwalder zu Buche stand.

Noch besser lief es dann in der Schlusshälfte. In der 51. Minute war es Sven Müller der technisch hervorragend das 1:0 per Lupfer besorgte. Nur wenige Minuten später konnte Nico Annas nach schöner Kombination die Führung ausbauen. Doch auch die Dünnwalder hatten ihre Chancen, aber Jörg Frömbgen im Kasten konnte mit zwei Glanzparaden jeweils die Führung für die Hausherren festhalten. Für den vielleicht um ein Tor zu hohen 3:0 Endstand sorgte dann kurz vor Schluss Thomas Schellenberg.

Auch wenn die Adler mit zwei, drei Spielern aus den Senioren eine Verjüngungskur erfahren hatten, so waren es doch gerade auch die "Alten", die maßgeblich zum schönen Erfolg der Adler beitragen konnten.

(Bericht: R. Haarhausen).

Spiel 16.03.2019

Borussia Kalk I - II, AH 5:1 (2:0)

Frömbgen

Gratzla        Bäcker       Backoff

Sladek      Juchem

Dumm       Gül     Hoffmann

Ebert      Fragel (1)


Behnke
Lauderbach
Haarhausen

C: Melcher

Eigentlich ist jeder Satz der von diesem Spiel berichtet vergeudet. Mit einer insgesamt unsäglichen Leistung bei stürmischem Wetter gaben die Adler die wohl schlechteste Vorstellung seit Jahren ab.
Und das nicht nur ob der 5 Gegentore, eingeschenkt vom Dauergegner Borussia Kalk, sondern auch wegen der verbalen Scharmützel die teils auf dem Platz, zum Grossteil und zum Glück aber nach Spielende stattfanden.
Zum Spielgeschehen: Die bekannt starken Borussen mussten sich nur 15 Minuten gegen die Dellbrücker zur Wehr setzen, danach besiegten sich die Gäste von alleine. Die Anzahl der Fehlpässe kann an einer Hand abgezählt werden. Und zwar eine Hand für jeden Spieler. Es lief aber auch gar nichts rund, jeder Versuch einen Pass über mehr als 10 Meter zu spielen ging gründlich daneben. Längere oder hohe Bälle kamen schon gar nicht an ihr Ziel, und daran war eben nicht nur der böige Wind Schuld, das zeigte die Heimmannschaft eindrucksvoll auf.
Die Kalker konnten nahezu jeden Angriffsversuch der Adler unterbinden und sich ihrerseits recht ungestört über den Platz bewegen. Der Pausenstand von 0:2 aus Gästesicht war da noch äusserst schmeichelhaft. Egal was Coach Michael Melcher auch versuchte von aussen ins Spiel zu tragen, es fruchtete nicht.

Auch nach Wiederanpfiff das gleiche Bild.  Fehlpässe ohne Ende, teilweise schon grotesk anmutende Spieleröffnungen, es war kaum mit anzusehen. Spieler verloren sich in Zweikämpfen, versuchten sich teils alleine gegen 3,4 Gegner wo sonst der Mitspieler gesucht wurde. Einziger Lichtblick wenn man dies so nennen kann, war Andy Fragels schön herausgespielter Treffer zum 1:3 nach Flanke von Stephan Juchem. Der Rest ist betretenes Schweigen...
Typisch für diesen gebrauchten Samstag: 29. Minute: ein Spieler verlässt ohne Verletzung den Platz, keiner weiss warum....
63.Minute: Ein Spieler schaut sich die Bahngleise an ( kann man eigentlich gut verstehen angesichts des gruseligen Kicks ) während er den Ball zugespielt bekommt. Ballverlust Nr. 92....
Am besten man vergisst, das es jemals einen 09.März gegeben hat (der Autor entschuldigt sich, das er mit diesem Bericht die Fangemeinde nochmal daran erinnert) und versucht kommenden Samstag gegen die ebenfalls starken Gremberghovener Wiedergutmachung zu betreiben. Dazu wird allerdings eine Leistungssteigerung notwendig sein, die man sich nach dem Samstagspiel kaum erhoffen kann.

Aber wie sagte schon Lukas Podolski ?  "Wir müssen jetzt die Köpfe hochkrämpeln, und die Ärmel auch..:"

(Bericht_R. Haarhausen)

Spiel 23.02.2019

II. AH - Spvg. Flittard 6:0 (2:0)

Frömbgen

Gratzla        Annas       Rath

Marqua (1)      Sladek

Lehmann (1)       Baumann     Haarhausen

Fragel     Gül (1)

Klein
Backoff
Ebert
St. Müller
Zuther (3)

C: St. Müller
S: Wienhold

Fast schon traditionsgemäß wieder ein torreiches Spiel gegen die Sportfreunde aus Flittard. Diesesmal aber nicht mit einem Gruselergebnis von 8:5 wie im Vorjahr sondern ganz glatt und verdient 6:0 für die Dellbrücker.

Dabei schienen die Gäste vom Deich zunächst mindestens ebenbürtig und hatten die erste Chance. Die Adler hatten doch einiges zu tun, um nach und nach ins Spiel zu kommen, was dann aber nach 15 Minuten so gut lief, das es von den Gästen kaum noch etwas Gefährliches zu sehen gab. Den Torreigen eröffnete Gül Tekin nach Vorlage von Frank Marqua. 3 Minuten später liess der Torschütze noch einen Lattentreffer folgen. Wiederum 5 Minuten später konnte Marqua selbst einnetzen;  nach Hereingabe von Erik Lehmann liess er dem Flittarder Keeper mit einem platzierten Flachschuss aus 12m keine Möglichkeit zur Abwehr. Zwar konnten sich die Gäste hier und da mit einigen Aktionen durchs Mittelfeld kombinieren aber am Strafraum war dann spätestens Schluss.

Von daher gab es in der Halbzeitpause wenig zu bemängeln, sodaß man nach dem Wiederanpfiff recht locker die Gäste kommen lassen konnte.

Die Flittarder versuchten nun teils recht kopflos die Adler zu bedrängen, doch immer wieder wurde der Ball abgefangen und in der 61. Minute konnte Lehmann mit einem sensationellen Lauf über 40m, währenddessen er 3 machtlose Gegenspieler hinter sich liess, aus 10m und nahezu grotesk spitzem Winkel zum 3:0 am verdutzen Torwart vorbei in die kurze Ecke abschliessen. Zwei ungenannte Mitspieler, die im Rückraum vergeblich auf einen Rückpass warteten, konnten durchatmen und ihre angedachte Empörung in Jubel umwandeln.
Was dann folgte war auf der einen Seite Verzweiflung pur bei den Gästen die ihre Defensive nach und nach nahezu auflösten, auf der anderen Seite ein Schaulaufen von Chris Zuther, der, gerade eingewechselt, jeweils wunderbar freigespielt wurde und mit einem lupenreinen Hattrick das 4:0, 5:0 und das 6:0 besorgte. Zwar wurden die Adler heute nicht bis zum Äussersten gefordert, trotzdem erspielte man sich einen schönen zu Null Erfolg mit einer sehr konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung.

Detlev Annas feierte nach 2,5 Jahren Abstinenz einen ebenso soliden Einstand wie der 3 Monate verletzt fehlende Rainer Haarhausen. Ganz starkes Spiel auch von Alf Baumann, der unnachahmlich die Fäden im Mittelfeld zog

(Bericht R. Haarhausen).

Spiel 16.02.2019

Borussia Kalk - II. AH 3:3 (1:2)

Däubler

Gratzla        Bäcker       Sladek

Theissen      Juchem (1)

Dumm       Gül (1)        von Trosdorf

Lehmann     Fragel

Meinhardt
Ebert (1)

 

C: Melcher
S: ?

Beste Bedingungen an diesem herrlichen Samstag Nachmittag.
Das Spiel begann mit einiger Verzögerung, weil Keeper Patrick Däubler seinen alten Wagen incl. der noch im Kofferraum befindlichen Sportklamotten verkauft hatte und sich diese erst einmal zurückholen musste. So wurde Ersatzkeeper Erik Lehmann noch vor Beginn, als beide Mannschaften schon auf dem Platz standen und auf den Anpfiff warteten, gegen Däubler ausgewechselt und ins Mittelfeld beordert...
Zunächst gestaltete sich ein munterer Kick in dem die Adler als Erste eine gute Chance erspielten, als Markus Dumm eine perfekte Flanke von rechts gelang die Bruno von Trosdorf per Kopf jedoch nicht nutzen konnte. Kurz darauf dann aber auch die Kalker, die nur durch eine Glanztat von Däubler am Führungstreffer gehindert wurden. Den erzielten dann die Gäste in der 23. Minute: Gül Tekin, der eigentlich einen Pass nach rechts aussen hätte spielen müssen, zieht aus 32 m ab und überrascht den Kalker Keeper, der sehr unglücklich aussieht und die Kugel passieren lässt. Ganze 2 Minuten später ist es Stephan Juchem, der ebenfalls aus der Distanz abzieht. Diesesmal ist der Keeper allerdings machtlos gegen Juchems platzierten Schuss der unten links zum 2:0 aus Adlersicht einschlägt. Obwohl dann eigentlich die erste Hälfte zu Ende ist, lässt der Schiedsrichter weiterspielen. Exakt 5 Minuten zu lange und so kommt es wie es kommen musste, die Kalker treffen mit dem Halbzeitpfiff zum 1:2 Anschluss. Rekonvaleszent Rainer Haarhausen rennt in der Pause zum sichtlich verwirrten Schiedsrichter, der nur meint " Ups, da hab ich mich wohl vertan..." Dummer Gegentreffer. Genauso dumm, das Markus Dumm mit einer Wadenverletzung zur Halbzeit ausscheiden muss.

In der Schlusshälfte verlieren die Dellbrücker zusehends den Faden. Die Hausherren geben nun den Ton an und alles was in der ersten Halbzeit auf Adlerseite noch gut strukturiert aussah, wird zusehends unkontrolliert. Däubler glänzt zweimal mit starken Paraden, und vehindert den mittlerweile nicht mehr unverdieneten Ausgleich. Manuel Sladek kann dann in der 59. Minute einen Borussen nur mit einem Foul im Strafraum stoppen. Der fällige Elfmeter wird sicher zum 2:2 Ausgleich verwandelt. Das erinnerte verdammt an den Spielverlauf der 2:3 Niederlage des FC vom Vortag. Aber hier stand es ja erst 2:2. So dachte man exakt 3 Minuten, denn dann fiel dieser Treffer für Kalk. Harter Schuss in die linke untere Ecke, Däubler machtlos. 2:3 nach sicherer 2:0 Führung, unglaublich... Dann endlich wieder einigermaßen konzentrierter Fussball auf Adlerseite. Schöne Flanken, einige gute Kombinationen und dann ist es Micki Ebert der per Kopfball nach Flanke Juchem den 3:3 Ausgleich markiert. Tekin hat kurz vor Schluss noch die Möglichkeit als er 3 Mann vor dem gegenerischen Strafraum aussteigen lässt und trotz Foul gegen ihn in den Strafraum eindringt. Was macht der Schiedsrichter ? Er pfeift Freistoss und nimmt Gül damit den glasklaren Vorteil weg, wirklich haarsträubend. Der Freistoss bringt nichts mehr ein und so trennen sich beide Mannschaften nach zwei sehr unterschiedlichen Hälften mit einem letztlich leistungsgerechtem Unentschieden.

(Bericht R. Haarhausen).

Spiel 09.02.2019

II. AH - Vingst 05 4:2 (1:2)

Klein

St. Müller       Selbach       Reimann (1)

Backoff      Marqua

Dumm       Müller Sv.        Behnke (2)

Fragel (1)     Gül

Baumann
Ebert
Juchem
Sieberg

 

C: Melcher
S: Wienhold

Bereits zum 4. Mal in Folge liefen die Adler vor heimischer Kulisse auf dem neuen Kunstrasenplatz auf.
Ein Novum in den vergangenen Jahren.

Coach Melcher hatte die Mannschaft vor Beginn des Spiels vor den Vingstern gewarnt und Konzentration in den Zweikämpfen angemahnt. Die ersten Minuten waren dann jedoch im Spiel nach vorne  recht vielversprechend, wobei klare Torchancen ausblieben. Stattdessen gab es immer wieder Zuordnungsprobleme in der Adler-Defensive. Die daraus entstandenen Räume nutzten die Vingster konsequent aus. Erst zum 0:1 und nach dem Ausgleich durch Konstantin Behnke kurz vor der Pause zum 1:2 Halbzeitstand.

Die zweite Halbzeit stand dann ganz im Zeichen einer überlegen agierenden Adler-Elf. Torchancen blieben jedoch, bis auf einen Lattentreffer von Marqua,  bei aller Überlegenheit Mangelware. So war es einem nicht ganz unhaltbaren 30 Meter Distanzschuss von Reimann zu verdanken, dass 15 Minuten vor dem Ende der Ausgleich fiel. Vingst 05 ließ nun konditionell etwas nach und die Adler nutzen nun die sich immer häufiger bietenden Gelegenheiten besser aus. Fragel und Behnke trafen letztlich zum verdienten Endstand.

Zu erwähnen wäre noch das Comeback von Stefan Juchem, der mit neuer Nase und mit hochgekrempelter Trainingshose den Sieg mit über die Zeit brachte.

(Bericht: St. Müller)

Spiel 19.01.2019

II. AH - Borussia Kalk 2:1 (1:1)

Frömbgen

St. Müller       Backoff       Selbach

Lauderbach      Sladek

Dumm       Marqua        Behnke (1)

T. Schellenberg (1)      Ebert

Gratzla
Theissen
(Klein)

 

C: Theissen
S: Gibki

In einem ungemein spannenden und gutklassigen Spiel behielten die Adler letztendlich verdient, wenn auch etwas glücklich, die Oberhand.

Die erwartet starken Kalker Borussen machten sofort klar, das sie den Adlern nicht den ersten Sieg in der neuen AdlerArena bescherten wollen. Aber auch der Gastgeber, der durch einige Spieler der zweiten Senioren aufgepimpt, und durch Coach Detlef Theissen hervorragend eingestellt wurde, hatte genau dies im Sinn. So entstand ein sehr schön anzuschauender Kick mit disziplinierten Akteuren auf beiden Seiten. Der Führungstreffer für Kalk nach 17 Minuten, als ein Stürmer auf 13 m halbrechter Position Keeper Jörg Frömbgen wenig Abwehrchancen liess. Doch keine 5 Minuten später der Ausgleich für die Adler durch Konstantin Behnke, der einen Abpraller aus 10 m sicher im Kasten unterbrachte.

In der zweiten Halbzeit gleiches Bild mit einigen Chancen hüben wie drüben. Der Siegtreffer kurz vor Schluss dann von Thomas Schellenberg, der nach gutem Anspiel aus 15 m halblinker Position die Kugel eiskalt zum 2:1 einnetzt. Erwähnenswert auch die sichere und souveräne Leitung des Spiels durch Schiri Thomas Gibki, der hervorragende Pausentee von Jakob Heppekausen sowie die zahlreichen Anhänger, die trotz der winterlichen Temperaturen den Weg nicht gescheut haben.

(Bericht: R Haarhausen).

Spiel 12.01.2019

II. AH - Viktoria Köln 0:3 (0:0)

Frömbgen

Uhl          Bäcker    Theissen       Sladek

Schellenberg      Lauderbach

Ecklebe       Gül       von Trosdorf

Ebert

Fragel
Marqua
(Müller, St.)

 

C: Sieberg
S: Wienhold

Im ersten offiziellen Heimspiel 2019 fingen sich die Adler eine letztendlich verdiente Niederlage, gegen eine allerdings sehr gute und effektiv agierende Höhenberger Elf ein.

Zunächst gefälliges Kombinationsspiel auf beiden Seiten wobei die Viktoria etwas durchschlagskräftiger wirkte. Die Adler sahen bis zum Strafraum gut aus, aber der letzte Pass wurde selten an den Mann gebracht. Jörg Frömbgen bewies in zwei Situationen sein ganzes Können und rettete jeweils bravourös. Gastspieler und Ex-Trainer Andreas Bäcker fügte sich nahtlos ein und sorgte für Ruhe in der Defensive. Auch im Mittelfeld recht geordnet aber hier und da taten sich doch Lücken auf gegen die schnellen Offensivkräfte der Gäste. Einzige echte Chance auf Adlerseite in der 17. Minute als Bruno von Trosdorf eine scharfe Hereingabe nur um Zentimeter verpasst. Zur Halbzeit dann auch ein leistungsgerechtes Unentschieden.

Kurz nach dem Wiederanpfiff dann Ecke für die Viktoria. Der Ball segelt in den 5-m Raum, und wird dort von einem herumstehenden Bein - ob Freund oder Feind, man weiss es nicht genau - zum 0:1 ins Tor abgefälscht. In der Folge agieren die Adler etwas überhastet und umständlich und schaffen es nicht, das gegnerische Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Anders die Gäste, die seelenruhig und bedacht das Spiel von hinten kontrollieren. Leider finden sie dabei immer wieder Lücken und nutzen diese dann eiskalt in der 60. Minute und kurz vor Abpfiff zum 0:3 aus.

Insgesamt war die Performance der Hausherren zu schwach um gegen einen solchen Gegner bestehen zu können. Vielleicht kann man ja im Rückspiel besser aussehen, wenn dort die heute fehlenden Stammkräfte wieder einsatzbereit sind.

(Bericht: R. Haarhausen)

Bericht des Obmanns über das Jahr 2018

Die im Vorjahr aufgestellte Messlatte konnte in diesem Jahr nicht erreicht werden. Es kommt immer darauf an wie uns unsere Mannschaft aufläuft. Fehlen einige Leistungsträger und müssen von Gastspieler aufgefüllt werden, ist auch das Spielniveau dementsprechend. Erfreulich ist natürlich, dass wir seit Mitte Dezember auf unserer Sportanlage auf Kunstrasen spielen können.

Zur Statistik:

1. Es wurden 27 Begegnungen (Vorjahr 28) ausgetragen. Wir traten 25mal auswärts an, zuhause spielten wir nur 2mal. Gewonnen wurden 14, unentschieden endeten 2, verloren haben wir 11 Spiele. Das Jahr wurde mit einem Torverhältnis von 72 zu 54 abgeschlossen.

2. Aus unseren eigenen Reihen wurden 20 Spieler (im Vorjahr 17) eingesetzt. An Gastspieler kamen wir diesmal auf 36 (Vorjahr 24) aus. Von den 36 haben 26 weniger als 4 Spiele bestritten. Wir müssen schon in das Jahr 2011 zurückgehen, wo wir noch ein Gastspieler mehr hatten.

3. Wie in den letzten Jahren gilt auch in diesem Jahr meinen Dank an Rainer Haarhausen, Jakob Heppekausen, Stephan Juchem und Frank Marqua, die es immer schafften, dass der Spielbetrieb Woche für Woche reibungslos ablief.

4. Die meisten Spieleinsätze hatten: Bernhard Gratzla 24, Stefan Backoff 20 und Sven Müller 19. Als Gastspieler kam Markus Dumm auf 20 Einsätze.

5. Wenn man von einer Torschützenliste sprechen hat Stephan Juchem und Yasar Tosun jeweils 8 Tore erzielt. Die 72 Tore teilen sich 25 Spieler. 43 Treffer haben unsere Gastspieler geschossen. 2 Eigentore vom Gegner waren auch dabei.

6. Im Jahr 2018 wurden 51 Trainingseinheiten durchgeführt. Die meisten Einsätze hatten: Bernhard Gratzla und Rainer Haarhausen jeweils 37, Thorsten Meinhardt und Hubert Wetzels jeweils 36, Michael Ebert und Sven Müller jeweils 30 und Stefan Backoff 28. Hier muss wie in den Vorjahren angemerkt werden, dass die Trainingsabende ohne unsere Gastspieler nicht stattgefunden hätten.

7. Im Jahr 2018 fanden 51 Versammlungen statt. Die Versammlungen sind zu unterteilen in 1 Jahreshauptversammlung, 5 Pflichtversammlungen und 45 offene Stammtische. Der Besuch der Jahreshaupt- und die Pflichtversammlungen wurden von den Mitgliedern rege in Anspruch genommen. Bei den offenen Stammtischen waren im Schnitt zwischen 7 und 8 Personen anwesend. Folgende Mitglieder führen die Liste an: Günter Marqua 49, Jakob Heppekausen 44, Frank Marqua 40, Michael Purschke 39, Stephan Müller 37, Michael Becker 36, Ferdi Rath 34 und Rudi Mund mit 33 Besuchen.

8. Für das Jahr 2019 wünscht sich der Fußballobmann, dass die Mannschaft von Verletzungen verschont bleibt und dass wir mit weniger Gastspieler auskommen. Freuen sollte man sich auch, dass wir zukünftig unseren Kunstrasenplatz zum Training und zum Spiel öfters nutzen werden. .